15. Jahresausstellung des Kunstkreises im Sinsheimer Rathaus vom 19. November bis 17. Dezember 2010
Mit einem  kaltem Buffet, Sekt und Musik von Erichs Oldieband  wurde am  Freitag, 19. November, die 15. Jahresausstellung des Kunstkreises Kraichgau im Oberen Foyer des Sinsheimer Rathauses eröffnet.  In dieser angenehmen Atmosphäre  bot sich den mehr als 80 Gästen Gelegenheit, die von 32 Künstlern mit 71 meist großformatigen Werken bestückte Ausstellung  in ersten Augenschein zu nehmen und sich mit den anwesenden Künstlern darüber auszutauschen.

Vernissage November 2010In seiner Begrüßungsansprache dankte der  erste Vorsitzende, Hans-Joachim Greiner,  OB  Rolf Geinert  für die inzwischen 15-jährige gute Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Verwaltung, und erinnerte daran, dass es Herr Geinert gewesen war, der seinerzeit als Bürgermeister in Neckarbischofsheim die erste Ausstellung des neu gegründeten Kunstkreises 1996 im Alten Schloss eröffnet hatte.

Der Vorsitzende stellte in seinen Worten die durch die Satzung vorgegebene Rolle des Kunstkreises als Förderer der zeitgenössischen Bildenden Kunst und besonders der einheimischen Künstler dar. Er erläuterte dabei auch die Bildungsaufgabe des Vereins, die dieser unter anderem durch Kurse in verschiedenen künstlerischen Techniken und durch Fahrten zu großen Ausstellungen verwirkliche – und dies nicht nur für seine Mitglieder, sondern für alle an der Bildenden Kunst interessierte Menschen unserer Region.

In seinem Grußwort lobte OB Geinert die Arbeit des Kunstkreises und das  wiederum hohe Niveau  der ausgestellten Werke.  Für die Kulturlandschaft Sinsheims und der Umgebung stelle  der Kunstkreis seit vielen Jahren eine nicht selbstverständliche Bereicherung dar, so Geinert.

Der zweite Vorsitzende, Lutz Petersen, wies in seiner Laudatio darauf hin, dass die Beteiligung mit 32 Ausstellern so  groß wie lange nicht war und dass bei 127 gemeldeten Werken eine Reihe  Bilder aufgrund des begrenzten Raumangebotes nicht gezeigt werden können.   Das zeige allerdings auch, dass der Schaffensdrang der Mitglieder ungebrochen sei, so Petersen.

Er setzte sich im weiteren Verlauf seiner Rede mit dem Begriff der Farbe auseinander, ihren unterschiedlichen  Wirkungen  auf den Betrachter  und den diversen Versuchen, eine einheitliche Systematik zu schaffen. Besonders stellte er die Bedeutung der Farbe als Räumlichkeit schaffendes Medium heraus und veranschaulichte dies mit dem Gegensatz einer nur schwarz-weiß dargestellten Welt.